Herzerkrankungen

Dauerstress schädigt das Herz

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind eine häufige Folgeerscheinung von negativem Dauerstress. Andauernde Anspannung mit erhöhtem Blutdruck und erhöhter Pulsfrequenz verursachen langfristig strukturelle Veränderungen im Gefäßsystem, die die Entstehung einer Arteriosklerose (auch: Atherosklerose; Arterienverkalkung) begünstigen. Die entstehende Verengung der Blutgefäße führt zu einer Unterversorgung des Organismus mit Nährstoffen und Sauerstoff – Spätfolgen können Herzerkrankungen wie Herzinfarkt oder Herzrhythmusstörungen sowie Schlaganfall sein. Vor diesem Hintergrund empfiehlt die Deutsche Herzstiftung, das seelische Wohlbefinden nicht aus den Augen zu verlieren und negativen Stress keinesfalls als unveränderliche Tatsache anzusehen. Kommen weitere belastende Faktoren wie Rauchen, Bewegungsmangel sowie ungesunde Ernährung hinzu, kann dies das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen noch erhöhen.

Im Mittelpunkt einer herzgesunden Lebensweise sollte daher ein bewusster, aktiver Lebensstil mit einer ausgeglichenen Work-Life-Balance stehen. Achten Sie auf Ihre Bedürfnisse, versuchen Sie, Ihren persönlichen Stressoren auf den Grund zu gehen und Wege der Stressbewältigung zu finden.


Den höchsten Nutzen für den Stressausgleich bringen Sport und Bewegung, doch auch Entspannungstechniken wie Yoga oder Progressive Muskelentspannung haben sich als Mittel gegen Stress bewährt.