Schlafstörungen

Wenn Stress die Nachtruhe stört

Stress ist einer der häufigsten Auslöser für Schlafstörungen. Wer tagsüber ständig unter Spannung steht und Höchstleistungen erbringt, dem fällt es meist schwer, während der oft zu kurzen Erholungszeit sofort abzuschalten. In der Folge kommen sie nicht zur Ruhe, die Gedanken drehen sich im Kreis und die Erkenntnis, nicht einschlafen zu können, wird zu einem weiteren belastenden Faktor. Fallen vor lauter Müdigkeit schließlich doch die Augen zu, ist der Schlaf in der Regel unruhig, von wirren Träumen begleitet und wenig erholsam. Folglich fühlen sich Betroffene am nächsten Tag erschöpft, sind oft müde, gereizt, lustlos und dünnhäutig. Dieser angespannte emotionale Zustand steigert die psychische Belastung zusätzlich.

Auch die vermehrte Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Cortisol stört die erholsame Nachtruhe. Sie lassen Atmung und Herzschlag nicht zur Ruhe kommen und bringen den Hormonstoffwechsel, der den Schlaf-Wach-Rhythmus reguliert, aus dem Gleichgewicht. Ein sich selbst verstärkender Kreislauf ist angestoßen.

Damit Sie sich im Schlaf wieder erholen, Ihre Energiereserven neu aufladen und damit auch Stress-Symptome lindern können, ist es wichtig, individuelle Möglichkeiten der Stressbewältigung zu finden. Ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung senkt den Stresslevel und stärkt den Organismus.


Unterstützend können pflanzliche Arzneimittel aus der Apotheke akute Stress-Symptome wie Müdigkeits- und Schwächegefühl lindern. Halten die stressbedingten Beschwerden über die Belastungsphase hinaus an, sollten Sie mögliche Ursachen medizinisch abklären lassen.