Schlaf

Die beste Medizin

Schlaf ist unerlässlich für die Regeneration von Körper, Geist und Seele, das ist unumstritten. Dennoch gönnen sich die meisten Menschen zu wenig davon. Dieser Mangel an Erholung raubt in erster Linie Energie, die wir zur Alltagsbewältigung benötigen. In Verbindung mit hohen Belastungen und anhaltendem Stress birgt der Schlafmangel zudem ein hohes Risiko für zahlreiche körperliche, aber auch psychosomatische Beschwerden bis hin zum Burn-out-Syndrom.


Wer voll im beruflichen und privaten Alltag eingespannt ist, kann jedoch häufig nicht einfach so lange schlafen wie er möchte oder nötig hätte. Versuchen sollten Sie dann, die Nachtruhe früher zu beginnen. Früher abschalten – damit ist vor allem der Fernseher gemeint. Rund 200 Minuten verbringen die Deutschen statistischen Erhebungen zufolge durchschnittlich tagtäglich vor dem Fernsehgerät. Zeit, die zumeist auf Kosten des Schlafes geht. Auch das Smartphone oder Tablet am Bett sind für eine erholsame Nachtruhe nicht förderlich. Letzte Aktivitäten direkt vor dem Einschlafen oder das Bewusstsein, ständig erreichbar zu sein, können sich negativ auf die Schlafqualität auswirken. Achten Sie also auf eine gute Schlafhygiene – und das hat nichts mit sauberen Laken zu tun.

Unter Schlafhygiene fassen Schlafforscher alles zusammen, was einen gesunden und erholsamen Schlaf fördert.

Tipps für gesunde Schlafhygiene

  • Verzichten Sie vor dem Zubettgehen auf Alkohol, Nikotin und Koffein.

  • Für das Abendessen gilt: nicht zu viel, nicht zu schwer, dafür eiweißreich.

  • Bereiten Sie sich mit beruhigenden, entspannenden Tätigkeiten auf die Nacht vor. Ideal ist ein abendlicher Spaziergang.

  • Sorgen Sie für frische Luft und ausreichende Abdunkelung im Schlafzimmer. Halten Sie dieses zudem kühl, 14 bis 18 °C, aber vermeiden Sie Zugluft.

  • Gewöhnen Sie sich möglichst regelmäßige Zubettgehzeiten an. Das stellt den Körper auf einen geregelten Schlaf-Wach-Rhythmus ein.

  • Liegen Sie wach im Bett, sollten Sie sich nicht hin und her wälzen, "Schafe zählen" und sich ärgern, sondern lieber aufstehen. Werden Sie dann müde, starten Sie einen neuen Versuch.

  • Sehen Sie nachts nicht auf die Uhr: Der Blick auf den Wecker verursacht Stress und hält Sie davon ab, endlich (wieder) einzuschlafen.


Weitere Maßnahmen, die die Schlafqualität fördern können, finden Sie bei den Anti-Stress-Tipps.