Stress und nun?

Antworten auf häufige Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das Thema Stress. Keine passende Antwort dabei? Dann wenden Sie sich gern an unser Expertenteam.

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Was passiert bei Stress im Körper?

Der Körper durchläuft in Zeiten hoher Belastung unterschiedliche Stadien, die wie folgt unterschieden werden:

  • Alarmphase: Der Körper schüttet Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol aus und kommt auf Hochtouren.

  • Widerstandsphase: Der Körper versucht, sich der Belastung anzupassen.

  • Erschöpfungsphase: Hält der Stress dauerhaft an, kapituliert der Körper irgendwann.
Empfindet jeder Mensch Stress gleichermaßen?

Nein, Stressreaktionen sind so unterschiedlich und individuell wie der Mensch selbst. Wie Stress empfunden wird, hängt von der persönlichen Einstellung und Denkmustern ab. Ein Patentrezept für den Umgang mit Stress gibt es demzufolge nicht. Auch zwischen Mann und Frau gibt es Unterschiede im Umgang mit Stress.

Welche Formen von Stress gibt es?

Experten unterscheiden zwischen positiver (Eustress) und negativer Belastung (Disstress). Während positiver Stress Aufmerksamkeit und Motivation verbessert, kann negativ empfundener Stress lähmend wirken und zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen.

Welche Stress-Symptome treten häufig auf?

Erste Anzeichen können dauerhafte Müdigkeit, Erschöpfung und Schlafstörungen sein. Aber auch Spannungskopfschmerzen, Migräne, Konzentrationsstörungen, Magen-Darm-Beschwerden oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind mögliche Symptome. Die individuellen Beschwerden können vielfältig ausgeprägt sein.

Was kann ich gegen Stress tun?

Beim Umgang mit Stress spielen die eigenen Mechanismen zur Stressbewältigung eine entscheidende Rolle. Es ist also wichtig, die persönlichen Stressoren zu definieren. Neben professioneller Unterstützung gibt es vielfältige Möglichkeiten, das innere Gleichgewicht wieder herzustellen. Empfehlenswert sind moderater Sport, Atemübungen und andere naturheilkundliche Verfahren sowie Entspannungsübungen und eine gesunde Ernährung. In Akutphasen können außerdem pflanzliche Arzneimittel aus der Apotheke unterstützen.